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Freitag, 09.10.2026 🚨 Der neue Berliner Amphibienbericht schlägt Alarm
Für den 16. Bauabschnitt der A100 wurden Kleingärten, Teiche und wertvolle Lebensräume zerstört. Beim geplanten Weiterbau nach Lichtenberg drohen weitere Eingriffe. Dabei könnten die für die Autobahn freigehaltenen Flächen neue Lebensräume für Frösche, Kröten und Molche bieten.
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Unsere Pressemitteilung Neuer Amphibienbericht schlägt Alarm: A100 stoppen, Lebensräume retten
Sonntag, 20.09.2026 🗳️ Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2026: Parteien zur A100 – Wahlversprechen und Realität im Faktencheck
Wir haben die offiziellen Antworten der 17 kandidierenden Parteien aus dem Wahl-O-Mat ausgewertet und mit der politischen Realität im Parlament verglichen.
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🔊 Samstag, 12.09.2026 ab 13:00 Uhr Demo „A100 wegbassen“ – Protestrave gegen den Weiterbau der A100
📍 13 Uhr · RAW-Gelände, Revaler Straße
➡️ Demo zum Roten Rathaus
📢 16 Uhr · gemeinsame Abschlusskundgebung
🎶 ca. 17:30 Uhr · Abschluss-Rave vor dem Roten Rathaus
Veranstalter: Bündnis A100 wegbassen
Am 12. September 2026 heißt es: A100 wegbassen! Gemeinsam auf die Straße gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn A100 und für eine lebenswerte, klimafreundliche Stadt.
Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ mit zahlreichen Demonstrationszügen aus verschiedenen Teilen Berlins.
👉 Infos zur Demo A100 wegbassen, Route, Forderungen und Hintergründe zum geplanten 17. Bauabschnitt der A100
🆕 Unser neuer Instagram-Account ist gestartet – mit Bildern von Rave the Planet und unserer Forderung, den Bau der Stadtautobahn A100 zu stoppen:
👉 @a100stoppen
Der neue Berliner Amphibienbericht zeigt einen dramatischen Rückgang großer Amphibienvorkommen. Für den 16. Bauabschnitt der A100 wurden Kleingärten, Teiche und wertvolle Lebensräume zerstört. Beim geplanten Weiterbau nach Lichtenberg drohen weitere Eingriffe. Dabei könnten gerade die heute für die Autobahn freigehaltenen Flächen neue Lebensräume für Frösche, Kröten und Molche bieten.
Wer damals durch die für den Bau der A100 von Neukölln nach Treptow bereits gekündigten Neuköllner Kleingärten ging, vergisst diese Bilder nicht: In den fast ausgetrockneten Gartenteichen zwischen bereits ausgeräumten Parzellen sammelten sich zahlreiche Teichmolche – verzweifelt auf der Suche nach Wasser und Schutz. Wir haben damals versucht zu retten, was zu retten war. Doch wo einst Leben blühte, das Quaken der Frösche zu hören war und Kinder staunend Molche beobachteten, walzten wenig später die Bagger alles nieder.
Der am 8. Oktober 2026 erschienene Amphibienbericht der Stiftung Naturschutz Berlin belegt nun schwarz auf weiß, was wir damals mit Schmerz mitansehen mussten: Die Bestände von Amphibien in der Hauptstadt sind um fast drei Viertel eingebrochen.
Die Bittere Bilanz des 16. Bauabschnitts der A100 (Neukölln bis Treptow)
Der Bericht hebt hervor, wie überlebenswichtig gerade Kleingartenanlagen (KGA) trotz ihres geringen Flächenanteils (ca. 3 %) als Vernetzungsstrukturen, Sommerlebensräume und Winterquartiere sind: Knappe 16 % aller Amphibiennachweise in Berlin stammen aus oder direkt an KGA.
314 Parzellen in Neukölln auf 12,5 Hektar Fläche wurden abgerissen.
8,8 Hektar wertvoller Naturboden wurden dauerhaft unter Beton und Asphalt versiegelt.
447 große Einzelbäume sowie unzählige Obstgehölze und Hecken wurden gerodet.
32 weitere Kleingärten fielen in Treptow dem Bau der A100 zum Opfer.
Mit der Zerstörung dieser Gärten gingen unzählige kleine Biotope verloren – darunter grabfähige Böden für die seltene Knoblauchkröte, die vertrauten Laichgewässer und zahlreiche weitere Rückzugsorte. Der 16. Bauabschnitt der A100 steht als trauriges Mahnmal dafür, wie die Berliner Verkehrspolitik der Natur systematisch den Lebensraum raubt.
17. Bauabschnitt stoppen: Drohende Zerstörung in Lichtenberg verhindern
Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen. Der geplante 17. Bauabschnitt der A100 von Treptow weiter nach Lichtenberg zur Storkower Straße droht, die verbliebenen schützenswerten Korridore vollends zu vernichten.
Im Bereich zwischen der Scheffelstraße, den Ringbahngleisen und dem Stadtpark Lichtenberg sowie entlang der Grünfläche zwischen der Wilhelm-Guddorf-Straße und dem Bahndamm gibt es noch wertvolle Rückzugsräume für die Stadtnatur. Die bewachsenen Bahndämme und Grünflächen könnten Amphibien wie Erdkröten, Molchen und Fröschen Schutz, Winterquartiere und Wanderwege bieten. Der Weiterbau der A100 droht, diese Grünräume zu zerstören und ihre Verbindungen zu unterbrechen. Was der Stadtnatur hier noch geblieben ist, müssen wir schützen!
Hoffnung schaffen: Vorhalteflächen in grüne Oasen verwandeln
Ein endgültiger Baustopp der A100 bringt nicht nur den Menschen in unserer Stadt wertvolle Erholungsräume und saubere Luft zurück, sondern ist auch eine Herzensangelegenheit für den Artenschutz. Wenn wir die Bagger stoppen, können frei werdende A100-Vorhalteflächen gezielt zu neuen, blühenden Lebensräumen aufgewertet werden.
Potenziale dafür liegen auf der geplanten A100-Trasse:
Vorhaltefläche am Ostkreuz (Markgrafendamm / Südkurve S9): Diese knapp 1 Hektar große Fläche bietet Platz für einen neuen städtischen Amphibienlebensraum. Mit fischfreien Kleinbiotopen, Totholzriegeln und feuchten Schutzzonen könnte hier wieder Leben einziehen.
Ehemaliger Güterbahnhof Lichtenberg: Die Brachflächen des ehemaligen Güterbahnhofs grenzen direkt an den Stadtpark Lichtenberg (der bereits ein Gewässer beherbergt) und an die naturnahen Bereiche rund um die Villa Kuriosum an der Scheffelstraße. Durch einen Biotopverbund an dieser Stelle entstünde ein geschützter Park- und Naturraum, in dem sich Amphibien wieder dauerhaft ausbreiten können.
Klare Forderung an die laufenden Sondierungsgespräche
Aktuell verhandeln SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen in Berlin über eine neue Landesregierung. Alle drei Parteien haben vor der Wahl versprochen, sich gegen den Weiterbau der A100 einzusetzen.
Wir fordern die Verhandlungsteams auf, dieses Versprechen einzulösen:
Der endgültige Ausstieg aus dem 17. Bauabschnitt der A100 muss im Koalitionsvertrag verankert werden.
Die Trassen- und Vorhalteflächen müssen dauerhaft gesichert und als grüne Biotopverbunde hergerichtet werden.
Wir haben 2011 gesehen, wie wertvoll jedes einzelne Tierleben in den Neuköllner Kleingärten war. Sorgen wir dafür, dass wir in Zukunft keine Molche mehr aus austrocknenden Kleingarten-Tümpeln retten müssen, sondern ihnen wieder einen Ort geben, an dem sie dauerhaft leben können!
Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Die Verlängerung der Stadtautobahn A100 bleibt eines der umstrittensten Infrastrukturprojekte der Hauptstadt. Wir haben die offiziellen Antworten der 17 kandidierenden Parteien aus dem Wahl-O-Mat ausgewertet und mit der politischen Realität im Parlament verglichen. Das Ergebnis: Die Fronten sind verhärtet, das Lager der Unentschiedenen hat sich aufgelöst – doch zwischen Wahlversprechen und Abstimmungsverhalten klafft mitunter eine erhebliche Lücke.
Die Ausgangslage: These im Wahl-O-Mat 2026
Zur Abgeordnetenhauswahl am 20.9.2026 wurden alle 17 mit Landes- oder Bezirkslisten zugelassenen Parteien vom Wahl-O-Mat zur folgenden These befragt:
„Die Autobahn A100 soll wie geplant weiter gebaut werden.“
Im Vergleich zur Wahl 2021 zeigt sich eine klare Verschiebung: Während vor fünf Jahren noch 33 Parteien antraten und Kompromissmodelle wie Volksentscheide im Gespräch waren, gibt es 2026 nur noch ein klares Ja oder Nein.
Die Parteien im Überblick
🟢 Diese Parteien stimmen GEGEN den Weiterbau der Stadtautobahn A100 (12 Parteien)
Die parlamentarische Linke sowie Umwelt- und Kleinstparteien lehnen den 17. Bauabschnitt geschlossen ab. Hauptargumente sind die Kostenexplosion, Lärm- und Umweltbelastungen sowie der Schutz von Wohnquartieren und Kulturstätten.
SPD: „Statt die A100 weiterzubauen, setzen wir auf den Erhalt unserer Straßen und Brücken sowie auf den Ausbau des ÖPNV. Die Autobahn endet für uns dauerhaft am Treptower Park. Wir entwickeln dort ein Verkehrskonzept für die angrenzenden Kieze.“
GRÜNE: „Wir lehnen den Weiterbau der A100 ab, da der 17. Bauabschnitt zusätzliche Belastungen durch Lärm, Stau und Luftverschmutzung für angrenzende Kieze in Lichtenberg, Pankow und Friedrichshain verursachen würde und auch kulturelle Orte gefährdet. Stattdessen setzen wir auf den Schutz von Wohngebieten vor Durchgangsverkehr und den konsequenten Ausbau von Bus und Bahn. Generell sprechen wir uns für eine Reduzierung und den Rückbau innerstädtischer Autobahnstrukturen aus.“
Die Linke: „Mit dem Weiterbau würde eine Schneise durch dicht besiedelte Gebiete geschlagen, sie löst keine Verkehrsprobleme, sondern schafft an den Anschlussstellen neue. Die enormen Kosten wären eine Verschwendung von Steuergeldern, auch angesichts knapper Kassen. Daher lehnen wir den Weiterbau aus städtebaulichen, verkehrspolitischen und klimapolitischen Gründen sowie wegen der enormen Kosten ab.“
Tierschutzpartei: „Berlin braucht keine neuen Autobahnen, sondern eine Verkehrswende. Der Weiterbau der A100 erhöht die Verkehrsbelastung in der Stadt, statt sie zu senken, und beruht auf veralteten Verkehrsprognosen. […] Wir stoppen deshalb den Ausbau der A100 und der Tangentialverbindung Ost im Berliner Südosten und investieren stattdessen in die Verkehrswende.“
Volt: „Volt lehnt den Weiterbau der A100 ab. Statt Milliarden in neue Stadtautobahnen zu investieren, setzen wir auf Bahn, Bus, Rad- und Fußverkehr. Den bestehenden Endpunkt wollen wir so umbauen, dass Anwohner*innen entlastet und Verkehrschaos reduziert werden. […]“
Die PARTEI: „Die vollkommen wahnsinnige und widersprüchliche Verkehrspolitik in Berlin wird beruhigt. Der Ausbau der A100 wird gestoppt und die bestehenden Teilstrecken in ein Multiplex-Autokino umgewandelt. […]“
Weitere Parteien mit Nein-Stimme:Die Urbane., DKP, ÖDP, B*, SGP(ohne Begründung), PdF.
🔴 Diese Parteien stimmen FÜR den Weiterbau der A100 (5 Parteien)
Die Befürworter argumentieren vor allem mit der Entlastung von Wohngebieten vom Durchgangsverkehr, einer besseren Anbindung des Berliner Ostens und Nordens sowie der Vollendung des innerstädtischen Autobahnrings.
CDU: „Wir unterstützen den Weiterbau der A 100 ausdrücklich und stehen hinter den Planungen des Bundes für den 17. Bauabschnitt. Die Verlängerung der Stadtautobahn bis zur Frankfurter Allee wird Wohngebiete vom Durchgangsverkehr entlasten, die Anbindung der Stadtteile im Berliner Osten verbessern und die Leistungsfähigkeit der Gesamtstadt stärken.“
AfD: „Die Schaffung eines inneren Autobahnrings in Berlin ist die effektivste Möglichkeit, um den Verkehr aus den Wohngebieten herauszuhalten. Deshalb bedarf es nicht nur des Weiterbaus des 17. Bauabschnitts der A100, sondern letztendlich auch der weiteren Bauabschnitte zur Schaffung eines kompletten Rings. […]“
FDP: „Der Weiterbau der A100 schließt eine wichtige Lücke im Berliner Straßennetz und entlastet Wohngebiete vom Durchgangsverkehr. Gerade der Berliner Osten braucht eine bessere Anbindung. Moderne Schnellstraßen sorgen für flüssigeren Verkehr, stärken den Wirtschaftsstandort und verkürzen Fahrzeiten. […]“
BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht): „Der Berliner Norden braucht eine verlässliche Anbindung an die A 100, auch um die Haupt- und Nebenstraßen in den nördlichen und östlichen Bezirken zu entlasten.“
HEIMAT: „Die Vollendung der A 100 wird die drängende Verkehrslage Berlins entlasten. Der Bau ist eine verkehrs- und umweltpolitische Notwendigkeit.“
🔍 Faktencheck: Wahlversprechen vs. politische Realität
Wer den Parteien vor der Wahl zuhört, erlebt klare Bekenntnisse. Ein Blick auf die Parlamentsentscheidungen der vergangenen Jahre zeigt jedoch, dass politische Zwänge und historische Beschlüsse das Bild maßgeblich relativieren:
Der Schwenk von SPD und Linkspartei: Sowohl die SPD als auch Die Linke treten 2026 als entschiedene Ausbau-Gegner auf. Dass der umstrittene 16. Bauabschnitt (Neukölln–Treptow) überhaupt gebaut wurde, geht jedoch maßgeblich auf Entscheidungen beider Parteien zurück: 2006 stimmten SPD und Linke im rot-roten Koalitionsvertrag gemeinsam für den Bau. Während Die Linke ihren Kurs bereits in den Folgejahren korrigierte, vollzog die SPD den Wandel schrittweise – von der Forderung nach Bürgerbeteiligung (2021) bis zum heutigen klaren Bekenntnis für ein „dauerhaftes Ende am Treptower Park“ (2026).
Das Taktieren der Grünen im Bundestag: Im Wahl-O-Mat zur Landeswahl fordern die Berliner Grünen ein klares Aus und sogar den Rückbau bestehender Autobahnen. Das parlamentarische Handeln auf Bundesebene wich davon jedoch ab: Als Die Linke im Mai 2022 im Bundestag beantragte, den Weiterbau der A100 über den 16. Bauabschnitt hinaus zu beenden und die Planungen für den 17. Bauabschnitt sofort zu stoppen, blieben die Grünen im Bund eine Konsequenz schuldig. Im Verkehrsausschuss am 29. März 2023 stimmten die Bundestags-Grünen gegen den Antrag der Linken – aus Koalitionstaktik innerhalb der damaligen Bundes-Ampel.
CDU, FDP und AfD ohne Abstimmungswechsel: Diese Parteien zeigen zwischen Wahlprogramm und Parlamentsalltag die größte Durchgängigkeit: Sie stimmten sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene konsequent für die Bereitstellung von Mitteln und den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100.
Fazit zur Wahl 2026
Wer morgen seine Stimme abgibt, hat beim Thema A100 eine richtungsweisende Wahl: Während CDU, AfD, FDP und BSW das Infrastrukturprojekt vollenden wollen, versprechen SPD, Grüne und Linke den endgültigen Stopp am Treptower Park. Entscheidend für die Umsetzung wird jedoch nicht nur das Wahlergebnis im Abgeordnetenhaus sein, sondern vor allem, wie standhaft die Berliner Parteien ihre Positionen gegenüber den Ausbauplänen des Bundes durchsetzen können.
Komm am Samstag, 12. September 2026, zur Demo „A100 wegbassen“ in Berlin und setze ein Zeichen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Um 13 Uhr startet der Demozug am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus. Die Demo ist Teil der großen Sterndemo „Zeit, dass sich was dreht“ und richtet sich insbesondere gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 von Treptower Park bis zur Storkower Straße. Sei dabei und demonstriere für eine lebenswerte, umweltfreundliche Stadt ohne neue Autobahnen!
Die Rave The Planet Parade/ Loveparade 2026 findet am 15. August 2026 in Berlin auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern statt. Unter dem Motto „IMAGINE LOVE“ feiert die Parade ihr fünfjähriges Bestehen – und nimmt erstmals die Forderung gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 auf.
💕 Komm am Samstag, 15. August 2026 zur Rave The Planet Loveparade nach Berlin! Wir demonstrieren und feiern von 14:00 bis 22:00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern. Lasst uns gemeinsam Techno tanzen und ein starkes Zeichen für Frieden, die elektronische Musikkultur und gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 setzen! Das Motto der 5. Rave The Planet Parade 2026 lautet: „IMAGINE LOVE“ – eine bewusste Anspielung auf John Lennon und die Botschaft der ursprünglichen Loveparade.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt die RaveThePlanet-Parade – und freut sich besonders, dass unser Anliegen jetzt Teil der offiziellen Forderungen der Parade ist.
Auf unseren Impuls hin hat Rave The Planet für die Parade 2026 eine zehnte Forderung aufgenommen: „Kein Weiterbau der Stadtautobahn A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Schluss mit Autobahnpolitik von gestern auf Kosten von Clubkultur der Gegenwart und Zukunft.“ Damit steht der Widerstand gegen die A100-Verlängerung erstmals gleichberechtigt neben den anderen politischen Kernforderungen der größten Technodemonstration Deutschlands.
Ort und Zeit der Rave The Planet Parade/ Loveparade 2026
🗓️ Datum: Samstag, 15.08.2026
🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin, im Tiergarten
🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern/ Siegessäule (Pendelverkehr in beide Richtungen)
🎉 Motto: IMAGINE LOVE
🎂 Jubiläum: 5. Rave The Planet Parade – fünf Jahre kulturpolitische Demonstration
Samstag, 10.10.2026, 05:00 Uhr, bis Montag, 12.10.2026, 05:00 Uhr Wochenendsperrung der A100 Richtung Wedding wegen Brückenarbeiten
Auf der Berliner Stadtautobahn A100 wird die Brücke über die Mecklenburgische Straße in Fahrtrichtung Autobahndreieck Funkturm von Samstag, 10.10.2026, 05:00 Uhr, bis Montag, 12.10.2026, 05:00 Uhr, vollständig gesperrt. Grund sind Betonarbeiten im Hohlkasten der Brücke. Damit der Beton eingebaut werden und aushärten kann, muss die Brücke während der Arbeiten vollständig erschütterungsfrei bleiben.
Umleitung:
Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Detmolder Straße abgeleitet.
Pkw werden über die Mecklenburgische Straße zur Anschlussstelle Mecklenburgische Straße und über das Autobahndreieck Schmargendorf zurück auf die A100 geleitet.
Lkw werden über die Mecklenburgische Straße, Brandenburgische Straße und Berliner Straße zur Anschlussstelle Hohenzollerndamm umgeleitet.
Zum internationalen „Tag gegen Lärm“ am 29. April 2026 offenbaren die aktuellen Lärmdaten das ganze Ausmaß der Belastung durch die Berliner Stadtautobahnen und belegen massive Gesundheitsgefahren durch die A100 und A115. Der durch die Verlängerung der A100 verursachte neue Lärm-Hotspot in Treptow fehlt noch in der Statistik. Wir fordern: Keine weiteren Autobahn–Betonschneisen durch Wohngebiete, um die Gesundheit von tausenden Menschen in Friedrichshain und Lichtenberg zu retten.
Die Bilanz des Autobahn-Lärms: Berlin unter Dauerdruck
Ein Blick in den aktuellen Umweltatlas zeigt: Die A100 und die A115 sind die unangefochtenen Spitzenreiter im Berliner Krach-Ranking. Die strategische Lärmkartierung verdeutlicht, dass Lärm in Berlin kein individuelles Schicksal ist, sondern die direkte Folge einer verfehlten Verkehrspolitik, die das Auto über die Gesundheit der Anwohner stellt.
1. Die 24-Stunden-Belastung (L DEN)
Die erste Karte zeigt den gewichteten Tag-Abend-Nacht-Index. Hier wird deutlich, dass der Stadtring die angrenzenden Kieze mit einem permanenten Schalldruck überzieht.
Strategische Lärmkarte L DEN (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) Straßenverkehr
An der A100 werden hier Werte von weit über 75 dB(A) erreicht. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Lärmpegel durch Straßenverkehr auf unter 53 dB(A) zu begrenzen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Die Realität an der Autobahn liegt also um ein Vielfaches über der gesundheitlich vertretbaren Grenze.
2. Der geraubte Schlaf (L Night)
Noch dramatischer wird die Situation beim Blick auf die Nachtkarte. Während die Stadt eigentlich zur Ruhe kommen sollte, bleibt die A100 ein „glühendes“ Band der Schlaflosigkeit.
Seit Mitte März stehen auf der Elsenbrücke wieder vier Fahrspuren zur Verfügung – doch die erhoffte Entlastung bleibt aus. Stattdessen stauen sich nun doppelt so viele Autos auf der Brücke. Gleichzeitig wurde die direkte Fußgängerquerung an der Kreuzung Stralauer Allee / Alt-Stralau gesperrt. Für den Autoverkehr gibt es mehr Platz, für Fußgänger längere Wege und mehr Gefahren.
Vier Spuren – aber kein fließender Verkehr
Seit Montag, dem 16. März 2026, ist die neue Verkehrsführung auf der Elsenbrücke in Betrieb. Erstmals seit Jahren stehen wieder zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Der stadtauswärtige Verkehr Richtung Treptow und A100 wird über das neu errichtete Teilbauwerk geführt, während stadteinwärts beide Spuren der Behelfsbrücke genutzt werden.
Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger
Doppelte Spuren, doppelt so viele Autos im Stau
Was auf dem Papier wie eine Verbesserung wirkt, zeigt im Alltag ein anderes Bild: Auch mit vier Spuren dominiert im Berufsverkehr weiterhin Stop-and-go. Der Verkehr fließt etwas anders verteilt, aber keineswegs besser. Der zentrale Unterschied zu vorher: Statt auf einer Spur pro Richtung stehen auf der Elsenbrücke nun auf zwei – und damit auch doppelt so viele Fahrzeuge im Stau.Umbau der Elsenbrücke: Stau trotz Verdoppelung der Autospuren – Umwege für Fußgänger weiterlesen
Während die politische Debatte über die Mobilität der Zukunft feststeckt, hat ein 14-jähriger Schüler aus Berlin-Mitte ein journalistisch fundiertes Ausrufezeichen gesetzt. In Eigenregie hat er eine umfassende Dokumentation recherchiert, gefilmt und produziert, die den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 detailliert analysiert. Er stellt darin die entscheidende Frage: Investieren wir Milliarden in eine Infrastruktur von gestern oder in Projekte wie die S21 und S6?
Von der Recherche bis zum fertigen Film: Ein 14-Jähriger zeigt, warum die A100 ein Irrweg ist
Statt auf Antworten der Politik zu warten, liefert ein Berliner Schüler die Fakten selbst. Seine Doku „Stadtautobahn vs. Stadtbahn“ kontrastiert die enormen Kosten von über 1,1 Milliarden Euro für wenige Kilometer Autobahn mit den Vorteilen des Schienenausbaus. Ob Kreuzberger Tunnel (S6) oder City-S-Bahn (S21): Der Film beweist, dass die besseren Konzepte längst auf dem Tisch liegen – sie müssen nur finanziert werden.
Das Duell: A100 vs. S-Bahn – Die harten Fakten
Hier die wichtigsten Hintergrund-Infos, die der Film aufgreift und die zeigen, warum der Widerstand gegen den 17. Bauabschnitt so massiv ist.
Das „Milliardengrab“ an der Storkower Straße
Der 17. Bauabschnitt soll vom Treptower Park bis zur Storkower Straße führen. Mit geschätzten Kosten von 246.000 Euro pro Meter wäre dies die teuerste Autobahn Deutschlands.
Kosten: Allein für diesen 4,1 km langen Abschnitt sind 1,1 Milliarden Euro veranschlagt – Tendenz steigend.
Verlust von Kulturraum: Legendäre Clubs wie das Else, Ost und Renate stehen vor dem Aus, da sie direkt auf der Trasse oder unmittelbar daneben liegen.
Der „Sackgassen-Effekt“: Die Autobahn endet an der Storkower Straße abrupt. Kritiker befürchten, dass der Verkehr dort einfach in die Wohngebiete „ausgekippt“ wird.
Die Alternativen: S21 und S6
Der Film stellt zwei Projekte gegenüber, die deutlich mehr Menschen befördern könnten:
Die S21: Eine neue Nord-Süd-Verbindung, die den Hauptbahnhof besser anbindet. Die Kosten für die gesamte Strecke sind mit ca. 900 Millionen Euro deutlich niedriger als die des Autobahnabschnitts.
Die S6 (Kreuzberger Tunnel): Ein Vorschlag des Fahrgastverbands IGEB, der eine S-Bahn-Linie von Gartenfeld bis Schönefeld quer durch die Innenstadt führen würde.
Während der 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde, wirft der geplante 17. Bauabschnitt bereits seine Schatten voraus. In der Beermannstraße formiert sich nun neuer Widerstand: Die Bewohner der Häuser 16 und 18 haben in Zusammenabeit mit dem Aktionsbündnis „A100 stoppen!“ eine Mieterinitiative gegründet. Ihr Ziel: Den Abriss ihrer Häuser verhindern und den Verlust von bezahlbarem Wohnraum stoppen.
Die Wunden in der Beermannstraße sind tief. Wo einst bezahlbarer Wohnraum für fast 100 Mietparteien bestand, donnert seit dem 27. August 2025 der Verkehr über die A100. Für den bereits fertiggestellten 16. Bauabschnitt (von Neukölln bis Treptower Park) wurden die Häuser Beermannstraße 20 und 22 vollständig abgerissen. Auch die Häuser 16 und 18 waren ursprünglich vom Abriss bedroht. Durch Klagen von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen vor dem Bundesverwaltungsgericht konnte jedoch erreicht werden, dass diese Gebäude erhalten blieben – ihr Abriss droht nun erst beim Bau des 17. Bauabschnitts. Diese Geschichte ist ein eindringliches Lehrstück für politische Ignoranz gegenüber gewachsenen Nachbarschaften und sozialen Strukturen. Ein Schicksal, das sich für die verbliebenen Häuser 16 und 18 auf keinen Fall wiederholen darf.
Planung: Verlauf der Stadtautobahn A100 17. Bauabschnitt an der Beermannstraße in Berlin-Treptow
Am 18. Oktober 2025 wird Berlin erneut zum Schauplatz für eine der größten Protestaktionen gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100. Zwei kraftvolle Demonstrationen machen deutlich: Die Stadt gehört den Menschen – nicht dem Auto. Gemeinsam fordern wir: Kein Weiterbau der Stadtautobahn A100! Schluss mit Betonwüsten und Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrhundert.
🚴🏻♀️🚶 Rad- und Fußdemo auf der A100 – Autobahn für alle!
Sonnabend, 18. Oktober 2025 | Start: 14 Uhr 📍 Ort: Hatun-Sürücü-Brücke (S-Bahnhof Sonnenallee) 🚶♀️ Egal ob zu Fuß, mit Rad, Skates, Rollstuhl oder anderem – Hauptsache ohne Auto!
Wir laufen und radeln gemeinsam über den neu eröffneten 16. Abschnitt der Bundesautobahn 100 – vom Anschluss Sonnenallee bis zum Treptower Park. Damit zeigen wir, was auf dieser Betonschneise wirklich möglich ist. Diese große Demonstration wird vom A100-wegbassen-Bündnis organisiert, das sich für eine gerechte, klimafreundliche und lebenswerte Stadt einsetzt.
Ablauf der Demo am Sonnabend, dem 18.10.2025:
14:00 Uhr: Auftakt-Kundgebung auf der Hatun-Sürücü-Brücke, Sonnenallee
14:45 Uhr: Zwischenkundgebung auf der A100 vor der Margarete-Kubicka-Brücke mit Zeremonie
16:00 Uhr: Abschlusskundgebung mit Konzert und DJ auf der A100 kurz vor der Abfahrt Treptower Park
Am Montagmorgen, dem 29. September 2025, wurde die traurige Vorhersage des Aktionsbündnisses A100 stoppen zur schockierenden Realität: Ein 5-jähriger Junge wurde in Friedrichshain auf seinem Fahrrad schwer verletzt, als er bei Grün an der Kreuzung Corinthstraße/Persiusstraße von einem abbiegenden Pkw angefahren wurde. Die Unfallstelle ist eine zentrale Route für den Ausweichverkehr durch den Rudolfkiez, der durch das durch die A100-Verlängerung nach Treptow verursachte Chaos auf der Elsenbrücke erzwungen wird, aber auch Schulweg für Kinder. Unsere Schwächsten zahlen den Preis für eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik.
Details und Hintergründe: Der Preis des Staus – Ein Kind auf dem Weg ins Krankenhaus
Eine grüne Fußgängerampel, die zur Falle wurde
Es ist 9:15 Uhr an der Ecke Corinthstraße/Persiusstraße. Für den 5-jährigen Jungen, der auf seinem Fahrrad die Fußgängerfurt überquert, leuchtet die Ampel grün. Ein Moment kindlicher Selbstverständlichkeit und Verkehrssicherheit wird jäh zerstört, als ein 29-jähriger Pkw-Fahrer beim Linksabbiegen das Kind übersieht und erfasst. Der Junge prallt auf die Motorhaube, stürzt auf die Fahrbahn und muss mit Kopf- und dem Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Quelle: Polizeimeldung vom 29.09.2025
Dieses Bild eines gleichaltrigen Kindes, das auf seinem Rad die Kreuzung passiert, wo ein Tag zuvor der Unfall stattfand, ist ein Appell an unser Gewissen: Jeder von uns, der in diesem Bild den eigenen Sohn, die eigene Tochter sieht, spürt den tiefen Schmerz und die Wut über diese vermeidbare Tragödie.
Seit Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts von Berlin-Neukölln nach Treptow herrscht auf der Elsenbrücke Dauerstau. Die Buslinien 194 und M43 sind so stark betroffen, dass die BVG ihre Routen teilt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) will die Radspur von Friedrichshain nach Treptow streichen und stattdessen eine zweite Autospur einrichten. Radfahrer sollen künftig die 2,50 m breite Spur auf der Gegenseite in beide Richtungen nutzen. Doch diese Lösung ist unsicher und unattraktiv. Viele Radfahrer werden auf die Parkwegbrücke ausweichen – ein Engpass für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. So wird die Krise auf der Elsenbrücke zur Gefahr für die Schwächsten und ein Rückschritt in die autogerechte Stadtpolitik der 1950er-Jahre.
Ein Bauabschnitt, der den Verkehr verschlimmert hat
Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 in Berlin-Treptow sollte den Verkehr entlasten – stattdessen hat sie einen Albtraum aus Staus entfacht. Auf der Elsenbrücke gibt es nur eine Spur pro Richtung, ergänzt durch eine Radspur. Das Resultat: Autos und Busse stehen täglich im Stau. Besonders betroffen sind die Buslinien 194 und M43: In Spitzenzeiten sind sie unterbrochen oder geteilt. Ein aktueller Aushang der BVG weist Fahrgäste darauf hin, dass sie umsteigen oder zu Fuß weitergehen müssen – eine Zumutung gerade für Familien und Ältere.
Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 am 27. August 2025 herrscht in Berlin-Treptow ein beispielloses Verkehrschaos. Die versprochene Entlastung der Kieze ist ausgeblieben – stattdessen dominieren Dauerstau, gefährliche Situationen für Fußgänger und Radfahrer sowie blockierte Busspuren das Bild. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es Verletzte oder gar Tote gibt.
Besonders an den Kreuzungen Elsenstraße/Am Treptower Park und Elsenstraße/Puschkinallee spielen sich täglich gefährliche Szenen ab:
🚶♀️ Fußgänger riskieren trotz grüner Ampel ihr Leben, weil Autos den Überweg blockieren.
🚲 Radfahrer werden von drängelnden Autos geschnitten oder ausgebremst.
🚌 Busse stecken fest, weil PKWs die Busspuren missbrauchen.
🚗 Autofahrer stehen im Dauerstau und liefern sich hitzige Auseinandersetzungen.
Auf der Abschlusskundgebung der Demo „Staupause“ am Freitag, 5. September 2025 in Berlin-Treptow sprach der SPD-Abgeordnete Tino Schopf (MdA) deutliche Worte. Er kritisierte das Chaos nach der Eröffnung des neuen A100-Abschnitts scharf und stellte klar: Die aktuelle Verkehrssituation ist nicht haltbar, die Verantwortung dafür liege bei Verkehrssenatorin Bonde (CDU). Schopf forderte konkrete Lösungen, notfalls die Schließung des 16. Bauabschnitts und sprach sich klar gegen den geplanten 17. Abschnitt der Stadtautobahn A100 aus.
Die wichtigsten Aussagen von Tino Schopf, SPD
Chaos statt Verkehrskonzept: In Treptow habe es keinerlei durchdachtes Verkehrskonzept gegeben. „Die Realität sieht ganz anders aus: Wir haben Chaos.“
Verantwortung bei Senatorin Ute Bonde: Tino Schopf macht die CDU-Senatorin direkt für die Zustände verantwortlich und kritisiert, dass sie Verkehrssicherheit nicht ernst nehme.
Forderung: den 16. Bauabschnitt der A100 nach Treptow schließen: Wenn BVG-Buslinien ausfallen und sogar die Polizei die Lage für unhaltbar erklärt, müsse die Abfahrt geschlossen werden.
Klare Absage an den 17. Bauabschnitt der A100 nach Friedrichshain und Lichtenberg: Eine weitere Milliarde Euro in Beton und Autobahn zu stecken, sei unsinnig. Dieses Geld werde im ÖPNV dringend gebraucht.
Schulwegsicherheit als Priorität: Tempo 30 müsse konsequent dort angeordnet werden, wo Kinder gefährdet sind. Ohne Schulwegpläne dürfe Tempo 50 nicht zugelassen werden.
Die Rede von SPD-Politiker Tino Schopf im Wortlaut
Seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Berliner Stadtautobahn A100 am 27. August 2025 herrscht in Nord-Treptow Verkehrschaos: Dauerstau auf der Elsenstraße, blockierte Rad- und Fußwege, gestrichene Buslinien. Schon vorab hatten wir gewarnt – jetzt ist die Katastrophe Realität.
++ Update ++ 💥 Aktuelle Bilder und Videos von der Demo StauPause hier bei X/Twitter,Facebook und Telegram
👉 Komm deshalb zur Demo „Stau-Pause“ gegen den durch die A100 in Treptow verursachten Stau 📍 Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park 🗓 Freitag, 5. September 2025 ⏰ 17:30 – 18:00 Uhr
Kommt zahlreich! Gemeinsam machen wir sichtbar: Die A100 zerstört unsere Kieze. Zu dieser Demonstration ruft ein breites Bündnis auf.
Am Mittwoch, den 27. August, wird der neue 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 zwischen Neukölln und Treptower Park offiziell eröffnet, ein Projekt, das für verfehlte Verkehrspolitik und verschleierte Demokratie steht. Ein schwarzer Tag für Berlin. Während Politiker hinter verschlossenen Türen feiern, fordern Anwohner und Initiativen ein Ende der Betonpolitik und eine echte Verkehrswende.
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+++ Update 27.8.2025 +++ Die Autobahn GmbH soll heute um 13:00 Uhr zu einem Pressetermin an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park einladen.
Das Bündnis A100 wegbassen ruft zu folgenden Protestaktionen auf: 🕚 11 Uhr: Protestaktion mit riesigem rotem Schriftzug „ENDE“ an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park. Fahrrad-Tour zu dieser Demonstration nach Treptow ab 10:15 Uhr Ecke Dänenstr./ Schönhauser Allee, (gegenüber den Schönhauser Allee-Arcaden), 10:40 Uhr Frankfurter Tor (süd-westlicher Platz) 🕚 13 Uhr: Kundgebung vor dem Hotel Estrel (Ziegrastraße 41, 12057 Berlin-Neukölln).
Die offizielle Eröffnung der Bundesautobahn 100 nach Berlin-Treptow findet am 27.08.2025 um 14 Uhr im Hotel Estrel statt, jedoch ohne öffentliche Feier aufgrund angeblich befürchteter gewaltsamer Proteste, obwohl die Protestaktionen gegen den Ausbau der A100 stets friedlich und gewaltfrei waren. Die Verkehrsfreigabe ist für den späten Nachmittag geplant.