▶ Aktuelle Termine + Aktionen

▶ Samstag, 17.5.2025 von 14:00 bis 22:00 Uhr
🔊 A100 Wegbassen – Protestrave gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100
wo:
Elsenstraße/Puschkinallee/Am Treptower Park
Motto: 
Leben.Vielfalt.Kultur.
🔗 Mehr Infos zu „A100 Wegbassen“ hier

🚨 2025 wird entscheidend für die A100!
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▶ ⛔ Die Ringbahnbrücke der A100 am Autobahndreieck Funkturm wurde wegen Einsturzgefahr gesperrt
🆕 Hier Aktuelle Infos zur Verkehrslage

▶ Juni 2025
Eröffnung des 16. Bauabschnittes der A100
Die umstrittene Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park soll im Juni 2025 für den Verkehr freigegeben werden. Dieser Termin wurde auf der Jahrespressekonferenz der bundeseigenen Autobahn GmbH bekanntgegeben.

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⛔ A100 Berlin: Ringbahnbrücke am AD Funkturm wegen Einsturzgefahr gesperrt – Aktuelle Infos zur Verkehrslage

Infos zur A100-Brückensperrung am AD Funkturm, Stand 28.3.2025

Die Ringbahnbrücke der A100 am Autobahndreieck Funkturm (AD Funkturm) im Berliner Stadtbezirk Charlottenburg musste am 19.3.2025 in nördlicher Richtung komplett gesperrt werden. Ursache ist ein sich vergrößernder Riss, der akute Einsturzgefahr birgt. Dies führt zu massiven Verkehrsbehinderungen. Am Montag, 24.3.2025 ab 08 Uhr wurde eine einspurige Notverkehrsführung auf der Gegenfahrbahn eingerichtet. Diese Fahrspur ist nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen freigegeben, LKWs müssen weiterhin großräumig umgeleitet werden.
Am 26.3.2025 stellte die Autobahn GmbH ein Umleitungskonzept vor: LKWs ohne Ziel Berlin werden über den Berliner Ring (A10) geführt, während der innerstädtische Schwerlastverkehr weiter über Hauptstraßen umgeleitet wird.
Seit dem 27.3.2025 ab ca. 22 Uhr ist der S-Bahn-Verkehr auf den Ringbahn-Linien S41, S42 und S46 zwischen Halensee und Westend unterbrochen, da ein neues Gutachten eine zusätzliche Stützung der Brücke empfiehlt.

Der Neubau der Brücke wird voraussichtlich mindestens zwei Jahre dauern, wobei die Autobahn GmbH von einer Fertigstellung nicht vor Ende 2027 ausgeht. Weitere Brücken der A100, wie die Westendbrücke und die ICC-Brücke, stehen ebenfalls vor möglichen Sperrungen.


Aktuelle Verkehrslage am AD Funkturm

  • Nordwärts auf der A100: Einspurige Nutzung der südlichen Fahrbahn im Bereich des Autobahndreiecks Funkturm (AD Funkturm) ab Montag, dem 24. März 2025 ab 08:00 Uhr. Für LKWs ab 3,5 Tonnen bleibt die Strecke gesperrt, was den Lieferverkehr zusätzlich belastet.
  • Südwärts auf der A100: Voraussichtlich freie Fahrt, jedoch mit erhöhtem Verkehrsaufkommen durch die Gegenverkehrsregelung am AD Funkturm.
  • Es kommt weiterhin zu Staus, da nur zwei Spuren verfügbar sind.
  • Auffahrt von der A115 auf die A100 Richtung Wedding: Bleibt weiterhin gesperrt (betrifft den Verkehr am AD Funkturm).
  • Anhaltende Staus und Verkehrsbehinderungen sind unausweichlich im Bereich des AD Funkturm und darüber hinaus, da die Kapazität der Gegenfahrbahn stark begrenzt ist. Die Verkehrsinformationszentrale meldet Verzögerungen von 20-30 Minuten im Berufsverkehr. Viele Fragen zum Umleitungskonzept bleiben offen, insbesondere zur Entlastung der Wohngebiete.
  • Die S-Bahn-Unterbrechung verschärft die Lage zusätzlich, da eine wichtige Alternative für Pendler wegfällt.
  • Es wird empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, da die Umleitungen über Stadtstraßen das Chaos verstärken könnten.

Newsticker – Aktuelle Entwicklungen

  • 28.3.2025: Der S-Bahn-Verkehr bleibt unterbrochen, die Dauer ist unklar. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde zwischen Halensee und Westend eingerichtet.
  • 27.3.2025: Die Autobahn GmbH arbeitet weiter an temporären Verkehrslösungen. In den kommenden Tagen sind nächtliche Vollsperrungen Richtung Norden für Wartungsarbeiten geplant. Ab 22 Uhr wurde der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S41, S42 und S46 wegen Sicherheitsmaßnahmen gestoppt.
  • 26.3.2025: Vorstellung des Umleitungskonzepts: LKWs ohne Ziel Berlin sollen den Berliner Ring (A10) nutzen. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf meldet verstärkte Kontrollen, um den Durchgangsverkehr in Wohngebieten zu reduzieren. Anwohner klagen über Lärm und Staus.
  • 25.3.2025: Die Gegenfahrbahn-Verkehrsführung wird optimiert, dennoch bleibt die Lage angespannt. Pendler berichten von bis zu 45 Minuten Verzögerung am Morgen.

Sperrung der A100 ab 24.03.2025 am AD Funkturm

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⛔ A100 Berlin: Ringbahnbrücke am AD Funkturm wegen Einsturzgefahr gesperrt – Aktuelle Infos zur Verkehrslage weiterlesen

🔊 A100 WEGBASSEN: Protest gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 am 17.5.2025

Am 17. Mai 2025 findet in Berlin-Treptow „A100 Wegbassen“ statt – ein autofreier Protest gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100. Unter dem Motto „Leben. Vielfalt. Kultur.“ fordert ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kulturschaffenden, Klimaaktivisten und Anwohnern den Stopp des zerstörerischen Autobahnprojekts und eine klimagerechte, lebenswerte Stadt. Am Nachmittag gibt es einen ausgelassenen, familienfreundlichen Straßenprotest, abends wird mit Techno-Musik laut getanzt – ein Protest-Rave für Berlin.

📍⏰ Ort, Zeit und Programm

🗓️ Datum: Samstag, 17. Mai 2025
🕑 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Elsenstraße / Puschkinallee / Am Treptower Park, Berlin-Treptow
📋 Ablauf: Nachmittags familienfreundlicher Straßenprotest, abends Tanzdemo und Protest-Rave mit Techno-Musik.

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📢 Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stopp des Autobahnprojekts A100
  • Ausstieg aus dem Bundesverkehrswegeplan und seinen fossilen Straßenbauprojekten
  • Abschied von autogerechter Stadtplanung zugunsten einer solidarischen Mobilitätswende
  • Eine Stadt für alle: mit bezahlbarem Wohnraum, Freiräumen und echter Teilhabe für queere, migrantische, behinderte und wirtschaftlich benachteiligte Menschen
  • Schutz der Berliner Vielfalt: mehr Platz für Kultur, Natur und Gemeinschaft statt Beton und Autos

A100 WEGBASSEN: Protest gegen den Ausbau der Autobahn A100 am 17.5.2025🚨 Warum wir protestieren

Kurz vor der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 rufen wir zu Widerstand auf. Ein Bündnis aus Clubszene, Nachbarschaftsinitiativen, Klimaaktivisten und vielen mehr kämpft für ein lebendiges, grünes und gerechtes Berlin. Der Autobahnausbau zementiert eine veraltete Politik: Er zerstört Stadtraum, reißt Grünflächen und Wohnhäuser ab, verdrängt Clubs und Gewerbe und verschärft die Klimakrise. Wir wollen den 17. Bauabschnitt stoppen und den 16. Abschnitt in eine klima- und menschenfreundliche Stadtstraße umwandeln – für Fahrräder, Fußgänger und Gemeinschaft statt für Abgase und Lärm.

🏙️🚶‍♀️ Eine Stadt für Menschen, nicht für Autos

Berlin lebt von Freiräumen und Vielfalt. Statt Flächen für Autos zu opfern, braucht die Stadt Orte der Begegnung: Wohnprojekte, Parks und Kulturzentren für alle. „A100 Wegbassen“ zeigt, wie das geht: Am Nachmittag wird der Asphalt zum Spielplatz, abends dreht sich der Protest auf – mit Techno-Musik und Tanz machen wir lautstark klar, dass Straßen für Menschen da sind.

🕒 So läuft „A100 wegbassen“

  • 14:00 Uhr: Der Protest startet mit einem ausgelassenen, familienfreundlichen Straßenprotest. Ohne Autos wird der Asphalt zum Spielplatz – mit Kleinkunst, Picknick, Kreide, Dreiradparcours und mehr. Bringt Frisbees und Freunde mit und feiert eine Stadt, die lebt!

  • Abends: Die Stimmung wechselt – es wird laut! Eine Tanzdemo und ein Protest-Rave mit Techno-Musik übernehmen die Straßen. Clubs, Kollektive und Kiezinitiativen legen auf, um gegen Beton und für Gemeinschaft zu kämpfen. Dazu gibt es:

    • 🎤 Bühnen & Reden: Politische Statements und eine Podiumsdiskussion zur Mobilitätswende.

    • 📚 Infostände: Vernetzung und Infos rund um Klimagerechtigkeit und Stadtpolitik.

    • 🌈 FLINTAQ Openair:* Ein Safer Space für FLINTAQ*-Personen mit eigenem Programm.

� Hintergrund: Die A100 und ihre Folgen

Die Bundesautobahn 100 wurde in den 1960er-Jahren im Westteil von Berlin geplant, als Autos für Fortschritt standen. Heute steht sie für eine überholte Verkehrspolitik. Der 16. Bauabschnitt (Neukölln bis Treptow) der A100 ist fast fertig, der 17. Abschnitt soll durch Friedrichshain und Lichtenberg führen – durch dicht besiedelte Kieze, an Wohnhäusern und Grünflächen wie dem Rummelsburger Ufer vorbei. Die Folgen:

🌍 Klimaschutz: Mehr Autobahnen fördern den Verkehr und gefährden Berlins Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden.
🏠 Wohnraum: Häuser werden abgerissen, Anwohner vertrieben – in einer Stadt mit Wohnungsnot.
🎶 Kultur: Clubs wie die Wilde Renate oder das RSO-Gelände sind bedroht.
🏥 Gesundheit: Abgase, Feinstaub und Lärm verschlechtern die Lebensqualität.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030, der den Ausbau stützt, ist ein fossiles Relikt. Während Städte wie Kopenhagen oder Barcelona auf Fahrräder und Fußgänger setzen, fließen in Deutschland Milliarden in Autobahnen statt in nachhaltige Alternativen. Ein umgenutzter 16. Bauabschnitt – etwa als grüne Allee – könnte zeigen: Eine andere Stadt ist möglich.

🎉 Mitmachen und Berlin zurückerobern

A100 Wegbassen“ ist Protest und Fest zugleich – für eine lebenswerte Zukunft. Am Nachmittag feiern wir entspannt und familienfreundlich, abends wird es laut mit Techno und Tanz. Bringt Freunde, Ideen und Energie mit. Gemeinsam zeigen wir: Berlin gehört uns allen – A100 stoppen!

💬 Diskutiere mit und teile deine Gedanken zu „A100 wegbassen! hier in den Kommentaren! 💬

A100 WEGBASSEN: Protestrave gegen den Ausbau der A100

❤️ Rave The Planet, die Loveparade am 12.7.2025 in Berlin

Die Rave The Planet Parade/ Loveparade 2025 findet am 12. Juli 2025 in Berlin auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule statt.

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💕 Komm am Samstag, 12. Juli 2025 zur Loveparade nach Berlin! Wir demonstrieren und feiern von 14:00 bis 22:00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule. Lasst uns gemeinsam Techno tanzen und ein starkes Zeichen für Frieden und die elektronische Musikkultur setzen! Dabei sind u.a. Dr. Motte, Mark Reeve und Peter Pahn.

Das Motto der Rave The Planet Parade 2025 lautet: OUR FUTURE IS NOW.

Ort und Zeit der Loveparade 2025

  • 🗓️ Datum: Samstag, 12.07.2025
  • 🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
  • 📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
  • 🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Großer Stern/ Siegessäule

Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt die RaveThePlanet-Parade. ❤️ Rave The Planet, die Loveparade am 12.7.2025 in Berlin weiterlesen

Bundestagswahl 2025: Die Linke gewinnt alle Direktmandate in den von der A100 betroffenen Wahlkreisen

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 erzielte Die Linke in Berlin einen bemerkenswerten Erfolg. Sie gewann alle Direktmandate in den Wahlkreisen, die vom Ausbau der Stadtautobahn A100 betroffen sind:

📍 Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost: Pascal Meiser
📍 Berlin-Neukölln: Ferat Koçak
📍 Berlin-Treptow-Köpenick: Gregor Gysi
📍 Berlin-Lichtenberg: Ines Schwerdtner

🗳 Insgesamt erreichte Die Linke in Berlin 19,9 % der Zweitstimmen und verdoppelte damit ihre Stärke im Vergleich zur Wahl 2021. Sie platzierte sich vor der CDU (18,3 %), während die Grünen auf 16,8 % und die SPD auf 15,1 % zurückfielen und die AfD auf 15.2% stieg.

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📊 Unsere Analyse zeigt, dass sich Die Linke in der vergangenen Legislaturperiode im Bundestag besonders stark gegen den Ausbau der A100 engagiert hat. Sie stellte konkrete parlamentarische Anfragen, um Transparenz über Kosten und Planung zu schaffen. Dieser Einsatz könnte maßgeblich zu ihrem Wahlerfolg in den betroffenen Wahlkreisen beigetragen haben. Bundestagswahl 2025: Die Linke gewinnt alle Direktmandate in den von der A100 betroffenen Wahlkreisen weiterlesen

Bundestagswahl am 23.2.2025: Wie stehen Grüne, Linke und SPD zum Ausbau der A100?

Der Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 ist ein umstrittenes Projekt. Wir haben daher vor etwa drei Wochen die Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, der Linkspartei und der SPD angeschrieben. Diese Parteien haben sich entweder gegen den Ausbau der A100 ausgesprochen (Grüne und Linke) oder innerhalb der Partei gibt es Abgeordnete, die sich dagegenstellen (SPD). Unser Ziel war es, herauszufinden, welche konkreten Schritte sie im Bundestag unternommen haben, um den Ausbau zu verhindern.

Bündnis 90/Die Grünen

  • Anzahl der angeschriebenen Abgeordneten: 119 (davon 6 E-Mail-Adressen nicht erreichbar)
  • Unsere Bitte: Eine Kleine Anfrage zur Kostenexplosion und Intransparenz der Planung sowie ein Antrag zur Überprüfung der Verkehrskonzepte zu stellen
  • Antworten: Keine Reaktion

Kritik:

  • Trotz Regierungsbeteiligung konnten die Grünen die Planung für den 17. Bauabschnitt der A100 nicht stoppen.
  • Im Mai 2022 stimmten sie aus taktischen Gründen gegen den Antrag der Linken, der eine qualifizierte Beendigung des A100-Projekts und den Planungs-Stopp für den 17. Bauabschnitt forderte.
  • In Berlin haben die Grünen durch eine interne Intrige mit haltlosen Vorwürfen sexueller Belästigung erreicht, dass der engagierte Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar seinen Listenplatz und die Direktkandidatur verlor. Gelbhaar setzt sich seit Jahren aktiv gegen den Ausbau der A100 ein und war bisher Sprecher für Verkehrspolitik sowie Mitglied im Verkehrsausschuss.

Weitere Infos dazu hier:
Stefan Gelbhaar: Wie haltlose Belästigungsvorwürfe und der Verlust seines Bundestagsmandats seinen Widerstand gegen die A100 nicht brechen können

Die Linke

  • Anzahl der angeschriebenen Abgeordneten: 29 (davon 2 E-Mail-Adressen nicht erreichbar)
  • Unsere Bitte: Eine Kleine Anfrage zur Kostenexplosion und Intransparenz der Planung sowie ein Antrag zur Überprüfung der Verkehrskonzepte zu stellen
  • Antworten: Der Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger hat eine Anfrage zu den Baukosten der A100 für uns eingereicht.

Positive Ergebnisse:

  • Mithilfe der Antworten auf diese und eine weitere Anfrage der Linken konnten wir detaillierte Kostenanalysen veröffentlichen und zukünftige Kostensteigerungen prognostizieren.
    Hier unser Artikel:
    Milliardengrab A100: Kosten explodieren – und ein Ende ist nicht in Sicht
  • Die Linke stellte im Mai 2022 einen Antrag zur qualifizierten Beendigung der A100 und zur Einstellung der Planungen für den 17. Bauabschnitt.

SPD

SPD und die A100:

  • Die Berliner SPD lehnt den 17. Bauabschnitt der A100 entschieden ab und fordert, das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.
  • Innerhalb der SPD wächst der Widerstand gegen das Milliardenprojekt, auch auf Bundesebene mehren sich kritische Stimmen.

Fazit

Während Die Linke konkrete parlamentarische Anfragen gestellt hat, um Transparenz über die Kosten und Planung der A100 zu schaffen, haben die Grünen trotz Regierungsbeteiligung keine sichtbaren Erfolge gegen den Ausbau erzielt. Innerhalb der SPD gibt es eine Diskrepanz zwischen der Bundes- und der Landesebene, wobei sich die Berliner SPD klar gegen den weiteren Ausbau positioniert. Zudem zeichnet sich ab, dass der parteiinterne Widerstand gegen das Projekt weiter wächst.

Die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 bietet eine Gelegenheit, den Widerstand gegen die A100 politisch zu stärken. Wer den Ausbau verhindern will, sollte genau prüfen, welche Partei sich tatsächlich aktiv dagegen einsetzt.

📢 Diskutiere mit: Wie bewertest du das Engagement der Parteien gegen den Ausbau der A100?
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💥 Stefan Gelbhaar: Wie haltlose Belästigungsvorwürfe und der Verlust seines Bundestagsmandats seinen Widerstand gegen die A100 nicht brechen können

In einem exklusiven Interview mit „A100 stoppen“ spricht der Berliner Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar von der Partei Bündnis 90/Die Grünen über die haltlosen Vorwürfe sexueller Belästigung, die sein politisches und persönliches Leben erschüttert haben und seinen Kampf gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100.

Gelbhaar, der sich seit Jahren gegen den Ausbau der A100 engagiert und die Protestbewegung aktiv unterstützt, sah sich in den letzten Monaten mit schweren Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert. Diese Anschuldigungen führten dazu, dass er sowohl seinen Listenplatz als auch die Direktkandidatur für die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 verlor.

Im Gespräch mit Tobias Trommer, dem Gründer des Aktionsbündnisses „A100 stoppen“, schildert Gelbhaar seine Perspektive auf die Ereignisse. Er betont, dass die Vorwürfe unbegründet seien und spricht über die Auswirkungen auf sein persönliches und berufliches Leben. Besonders schmerzhaft sei für ihn der mangelnde Rückhalt innerhalb seiner eigenen Partei gewesen. „In meiner Partei scheint die Unschuldsvermutung nicht mehr zu gelten“, so Gelbhaar. Er äußert sich dazu, ob eine Partei, die so mit ihren Mitgliedern umgeht und fundamentale Wahlversprechen bricht, noch wählbar ist.

Die Situation eskalierte, als sich herausstellte, dass die schwerwiegendsten Vorwürfe von einer Lokalpolitikerin der Grünen aus Berlin-Mitte, Shirin Kreße, offenbar erfunden wurden. Kreße trat inzwischen aus der Partei aus und legte alle ihre Ämter nieder. Gegen sie wurde Strafanzeige wegen Falschaussage gestellt. Gelbhaar sieht sich als Opfer einer parteiinternen Intrige und kritisiert die voreiligen Reaktionen seiner Partei scharf.

Neben den persönlichen Herausforderungen diskutiert das Interview auch die verkehrspolitischen Entwicklungen in Berlin. Der 16. Bauabschnitt der A100 soll im ersten Halbjahr 2025 eröffnet werden, was in den betroffenen Bezirken Befürchtungen über einen drohenden Verkehrskollaps auslöst, insbesondere aufgrund der noch nicht fertiggestellten Elsenbrücke. Gelbhaar äußert Verständnis für diese Sorgen und erläutert, warum es trotz der Regierungsbeteiligung der Grünen seit 2021 nicht gelungen ist, den Weiterbau der A100 zu verhindern. Er führt dies auf Koalitionszwänge zurück. So hatten die Grünen aus strategischen Überlegungen den Antrag der Linken im Mai 2022, die A100 qualifiziert beenden und die Planungen des 17. Bauabschnittes vom Treptower Park nach Lichtenberg zu stoppen, abgelehnt.

Abschließend richtet Gelbhaar einen Appell an seine Partei und die zukünftige Bundestagsfraktion, sich stärker für die Einhaltung von Wahlversprechen und den Schutz ihrer Mitglieder einzusetzen. Er betont die Bedeutung von Solidarität und Vertrauen innerhalb der Partei, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Das Interview bietet einen tiefen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven eines Politikers, der sich trotz widriger Umstände weiterhin für seine Überzeugungen einsetzt.


Die Positionen von Stefan Gelbhaar

Stefan Gelbhaar äußerte sich im Interview zu verschiedenen politischen Themen. Hier sind seine zentralen Positionen:

  • Ausbau der A100 stoppen: Gelbhaar lehnt den Weiterbau der Stadtautobahn entschieden ab und sieht darin eine verfehlte Verkehrspolitik, die nicht den Bedürfnissen einer modernen Stadt entspricht.

  • Öffentlichen Nahverkehr stärken: Er fordert eine deutliche Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel, um eine nachhaltige Mobilität zu gewährleisten.

  • Kritik an der eigenen Partei: Gelbhaar bemängelt den Umgang der Grünen mit internen Konflikten und fordert eine Rückbesinnung auf demokratische Grundprinzipien, insbesondere die Unschuldsvermutung.

  • Verkehrspolitik an Klimazielen ausrichten: Er betont die Notwendigkeit, den Verkehr stärker an den Klimaschutzzielen auszurichten und den Individualverkehr in Städten zu reduzieren.

  • Bessere Radinfrastruktur: Er setzt sich für mehr Fahrradwege und eine sichere Infrastruktur für Radfahrer in Berlin ein.

  • Rechtsstaatlichkeit und faire Verfahren: Gelbhaar kritisiert parteiinterne Schnellurteile und fordert transparente, faire Verfahren für Mitglieder, die mit Anschuldigungen konfrontiert werden.

  • Sozial gerechte Mobilitätswende: Mobilitätslösungen sollten sozial gerecht gestaltet werden, damit sie allen Bevölkerungsgruppen zugutekommen.

Seine Positionen verdeutlichen seinen Fokus auf nachhaltige Verkehrspolitik und eine kritische Auseinandersetzung mit den Strukturen seiner Partei.

📢 Diskutiere mit: Wie bewertest du die Ereignisse rund um Stefan Gelbhaar? Welche Konsequenzen sollte die Partei aus diesem Fall ziehen?
Teile deine Gedanken hier in den Kommentaren! 🚗🚋💬

❓ Steht die SPD vor einem Kurswechsel beim A100-Ausbau?

Der Ausbau der A100 gerät parteiintern immer stärker in die Kritik – und die SPD könnte sich nach der Bundestagswahl stärker gegen das Milliardenprojekt positionieren. Während die Bundespartei bislang am Ausbau festhält, wächst der Widerstand: Die Berliner SPD lehnt das Projekt entschieden ab, und viele Bundestagsabgeordnete, die sich aktiv mit dem Thema beschäftigen, sprechen sich ebenfalls dagegen aus. Es gibt Hinweise, dass sich die Mehrheitsmeinung in der Partei nach der Wahl noch deutlicher gegen den 17. Bauabschnitt verschieben könnte.

Die Berliner SPD: Ein klares Nein zum Ausbau

Anders als die offizielle Bundeslinie hat sich die Berliner SPD bereits 2022 klar gegen den 17. Bauabschnitt der A100 positioniert. Der Landesverband fordert, den Ausbau aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und die Ausschreibungen zu stoppen. Diese Haltung ist besonders relevant, da die A100 in Berlin gebaut werden soll – und die Berliner Sozialdemokraten die Auswirkungen direkt vor Ort spüren.

Bundestagsfraktion: Kritische Stimmen nehmen zu

In einer Umfrage des Aktionsbündnisses „A100 stoppen!“ unter 196 SPD-Bundestagsabgeordneten zeigte sich ein überraschendes Bild: Diejenigen, die sich aktiv an der Umfrage beteiligten, lehnten den Ausbau mehrheitlich ab. Das ist ein starkes Signal, denn diese Abgeordneten setzen sich aktiv mit Verkehrspolitik auseinander und sind keine stillen Mitläufer.

  • Lehnen den Ausbau ab:

    • Susanne Mittag (Wahlkreis 28: Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land, Niedersachsen)

    • Sebastian Roloff (Wahlkreis 219: München-Süd, Bayern)

    • Ruppert Stüwe (Wahlkreis 137: Paderborn, Nordrhein-Westfalen)

    • Hakan Demir (Wahlkreis 82: Berlin-Neukölln, Berlin)

    • Elisabeth Kaiser (Wahlkreis 194: Gera – Greiz – Altenburger Land, Thüringen)

    • Annika Klose (Wahlkreis 76: Berlin-Mitte, Berlin)

  • Befürworten den Ausbau:

    • Josip Juratovic (Wahlkreis 267: Heilbronn, Baden-Württemberg)

  • Unklare Positionierung:

    • Helmut Kleebank (Wahlkreis 78: Spandau – Charlottenburg Nord, Berlin)

    • Frank Junge (Wahlkreis 13: Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II, Mecklenburg-Vorpommern)

Besonders spannend: Der Widerstand gegen den A100-Ausbau kommt nicht nur aus Berlin. Auch Abgeordnete aus Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen lehnen das Projekt ab – ein Zeichen dafür, dass sich die Debatte parteiintern weiter verschieben könnte.

Hakan Demir bekräftigte die ablehnende Haltung der Berliner SPD: „Als SPD Berlin haben wir vor zwei Jahren beschlossen, dass der 17. Bauabschnitt der A100 nicht gebaut werden soll. Auch haben wir beschlossen, dass sich das Land Berlin dafür einsetzen soll, den 17. Bauabschnitt der A100 aus dem Bundesverkehrswegeplan und dem Fernstraßenausbaugesetz zu streichen und die Ausschreibungen für die Planung des 17. Bauabschnitts zurückzuziehen. Dies gilt weiterhin. Deswegen lehne ich den Ausbau der A100 auf dem 17. Bauabschnitt ab.“

Helmut Kleebank äußerte sich differenziert zur Frage des Ausbaus: „Eine Entscheidung über einen weiteren Ausbau muss von der verkehrlichen Situation nach Fertigstellung des 16. Abschnitts abhängig gemacht werden. Es darf kein Verkehrschaos in der östlichen Innenstadt entstehen. Daher ist meine Position: Nur wenn sich herausstellt, dass ohne den 17. Bauabschnitt ein Verkehrschaos unvermeidlich ist, sollte dieser realisiert werden. Der Fokus muss zunächst darauf liegen, praktikable Lösungen für die bestehende Situation zu finden.“

Sebastian Schlüsselburg: Eine starke Stimme gegen den Ausbau

Ein weiterer wichtiger Akteur in der innerparteilichen Debatte ist Sebastian Schlüsselburg, ehemaliges Mitglied der Linken, seit 2016 mit Direktmandat im Berliner Abgeordnetenhaus und nun SPD-Politiker. Schlüsselburg setzt sich seit Jahren vehement gegen den Ausbau der A100 ein und bringt seine verkehrspolitische Expertise in die Debatte ein. In einem aktuellen Interview mit A100 stoppen! unterstreicht er die Notwendigkeit, Alternativen zu Autobahnprojekten zu fördern und betont, dass der 17. Bauabschnitt eine veraltete Planung aus einer anderen Zeit sei.

Wird die SPD nach der Bundestagswahl umdenken?

Die offizielle Position der Bundes-SPD ist zwar noch nicht gekippt, doch die Zeichen stehen auf Veränderung. Die Berliner SPD bleibt standhaft in ihrer Ablehnung, immer mehr Abgeordnete stellen sich gegen das Projekt, und mit Sebastian Schlüsselburg ist eine neue, kompetente Stimme in der Partei hinzugekommen.

Nach der Bundestagswahl könnte sich die SPD gezwungen sehen, ihre Haltung zu überdenken – insbesondere wenn sich der innerparteiliche Druck weiter erhöht. Sollte die Partei in eine Koalition mit der CDU/CSU gehen, könnte es zu Spannungen kommen, da die Union den Ausbau befürwortet. Doch die starke Opposition aus Berlin und anderen Teilen der Partei könnte verhindern, dass die SPD dem Projekt weiter Rückendeckung gibt.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Partei die Zeichen der Zeit erkennt und sich endgültig gegen die A100 positioniert. Klar ist: Die Debatte ist noch lange nicht vorbei.

Damit die kritischen Stimmen in der SPD nicht verhallen und der A100-Ausbau tatsächlich verhindert wird, müssen wir als Aktionsbündnis A100 stoppen weiterhin Druck machen und Widerstand gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn leisten.

📢 Diskutiere mit: Wie wird sich die SPD deiner Meinung nach zum Ausbau der A100 positionieren?
Teile deine Gedanken hier in den Kommentaren! 🚗🚋💬

💥 Milliardengrab A100: Kosten explodieren – und ein Ende ist nicht in Sicht

Die neuesten Zahlen der Bundesregierung bestätigen die schlimmsten Befürchtungen: Die Kosten für den 16. und 17. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 steigen unaufhaltsam. Innerhalb eines Jahres sind die prognostizierten Gesamtkosten für beide Bauabschnitte um 18 % gestiegen – von 1,53 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Und ein Ende der Kostenexplosion ist nicht absehbar.

Während wichtige Infrastrukturprojekte für den öffentlichen Nahverkehr oder Radwege aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt werden, werden hier weiterhin Milliarden an Steuergeldern verschwendet. Im Worst-Case-Szenario könnte der Ausbau der A100 bis zu 4 Milliarden Euro verschlingen!

⚡️ Kostensteigerung um das 2,4-Fache – und das ist erst der Anfang

Bereits beim 16. Bauabschnitt (Autobahndreieck Neukölln – Anschlussstelle Treptower Park) zeigt sich eine dramatische Kostensteigerung. 2003 wurden die Kosten auf 312,6 Mio. Euro veranschlagt, doch inzwischen sind sie auf 720 Mio. Euro gestiegen – eine Erhöhung um das 2,3-Fache.

Beim 17. Bauabschnitt (Treptower Park – Frankfurter Allee/Storkower Straße) sieht es noch dramatischer aus: Ursprünglich mit 455 Mio. Euro kalkuliert, liegen die aktuellen Schätzungen bereits bei 1,08 Milliarden Euro – eine Steigerung um das 2,4-Fache. Und das, obwohl dieser Abschnitt noch nicht einmal fertig durchgeplant ist!

🤔 Wie teuer wird der 17. Bauabschnitt am Ende?

Die bisherigen Entwicklungen lassen vermuten, dass die Baukosten für den 17. Bauabschnitt weiter steigen werden. Eine vorsichtige Prognose zeigt:

  • Fortsetzung des bisherigen Trends: Endgültige Kosten von rund 2,6 Milliarden Euro (1,08 Mrd. Euro × 2,4).

  • Moderate Steigerung (Faktor 1,5): Kosten von ca. 1,6 Milliarden Euro.

  • Worst-Case-Szenario mit Verdreifachung: Über 3,2 Milliarden Euro!

🛠️ A100-Tunnel: Ein unkalkuliertes Risiko

Ein erheblicher Kostenfaktor ist der geplante Tunnel zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee. Tunnelbauten sind bekanntlich komplex, technisch anspruchsvoll und teuer. Die Bundesregierung bestätigt, dass die bisherigen Kostenschätzungen diesen Teil des Projekts bereits berücksichtigen. Doch wie realistisch sind diese Schätzungen angesichts der technischen Herausforderungen und möglicher unvorhergesehener Probleme? Erfahrungen aus anderen Großprojekten zeigen, dass Tunnelbauten oft deutlich teurer werden als geplant. Es ist zu befürchten, dass auch hier die Kosten weiter in die Höhe schießen werden.

🌍 Stadtklima massiv betroffen

Neben den finanziellen Aspekten sorgt auch die ökologische Dimension für massive Kritik. Der massive Flächenverbrauch durch die Autobahn führt zu einer weiteren Versiegelung der Stadt. Besonders in dicht bebauten Innenstadtvierteln heizen sich Straßen und Gebäude an heißen Sommertagen stark auf und kühlen nachts kaum noch ab. Dieser sogenannte Wärmeinseleffekt verstärkt die sommerliche Überhitzung der Stadt und beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohner erheblich. Gleichzeitig gehen wertvolle Grünflächen verloren, die als natürliche Kühlungszonen dienen und für eine klimaresiliente Stadtentwicklung entscheidend sind.

💸 Wer zahlt für dieses Megaprojekt?

Die Finanzierung dieses milliardenteuren Autobahnprojekts erfolgt aus Bundesmitteln – also aus Steuergeldern. Währenddessen fehlen dringend benötigte Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, den Rad- und Fußverkehr sowie nachhaltige Mobilitätsprojekte. Die A100 ist damit nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern auch ein finanzielles Desaster, der auf Kosten aller geht.

❌ Warum dieses Projekt sofort gestoppt werden muss

✅ Verkehrspolitisch überholt: Während andere Städte weltweit auf nachhaltige Mobilität setzen, wird hier weiter auf eine autobahnzentrierte Verkehrspolitik gesetzt, die Stau und Umweltzerstörung fördert.

🌿 Ökologisch unverantwortlich: Die A100 zerstört wertvolle Stadträume und Grünflächen, versiegelt große Flächen und trägt zur Überhitzung der Innenstadt im Sommer bei.

📈 Finanziell ruinös: Statt Milliarden in eine überflüssige Autobahn zu stecken, sollten die Mittel in den Ausbau des ÖPNV, von Radwegen und sozialer Infrastruktur fließen.

⚠️ Jetzt handeln – A100 stoppen!

Das Aktionsbündnis A100 stoppen fordert einen sofortigen Baustopp des 16. Bauabschnitts der A100 und die Aufgabe der Planungen des 17. BA. Jeder weitere Euro, der in dieses Projekt fließt, ist eine Verschwendung von Steuergeldern, die dringend für nachhaltige Mobilität benötigt werden.

📚 Quellen & weiterführende Informationen

📄 Antwort der Bundesregierung vom 07.02.2025 zu den Kosten der A100

📄 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage vom 28.11.2024

📢 Lasst uns gemeinsam Druck machen – für eine zukunftsfähige Mobilität in Berlin.
⛔ A100 stoppen!

📢 Diskutiere mit: Was ist deine Meinung zu den Kosten des Ausbaus der A100?
Teile deine Gedanken hier in den Kommentaren! 💬

Sebastian Schlüsselburg: Wie der Ex-Linke in der SPD die A100 stoppen will 🛑

Sebastian Schlüsselburg, seit 2016 mit Direktmandat im Berliner Abgeordnetenhaus, ehemaliges Mitglied der Linken und nun SPD-Politiker, spricht im Interview mit Tobias Trommer vom Aktionsbündnis „A100 stoppen“ über die umstrittene Stadtautobahn A100 in Berlin. Er erläutert seine ablehnende Haltung zum 17. Bauabschnitt der Autobahn und seine Vision für eine nachhaltige Verkehrspolitik.

Schlüsselburg betont, dass der massive Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs entscheidend für eine zukunftsfähige Mobilität in Berlin ist. Außerdem unterstreicht er die Bedeutung echter Bürgerbeteiligung bei Großprojekten wie der A100, wobei direkte Demokratie – beispielsweise Volksentscheide auch auf Bundesebene – aus seiner Sicht ein wichtiges Mittel sein sollte, um den Einfluss der Bürger zu stärken.

Die Positionen von Sebastian Schlüsselburg

Zum 16. Bauabschnitt der A100

Sebastian Schlüsselburg betrachtet den bereits umgesetzten 16. Bauabschnitt von Neukölln nach Treptow als einen realisierten Fakt. Er fordert, ihn solange nicht in Betrieb zu nehmen, bis es ein integriertes Verkehrskonzept für den Bereich Treptow/Elsenbrücke einschließlich deren vollständiger Wiederinbetriebnahme gibt. Er betont, dass die Planungen und der Bau auf die falsche Verkehrspolitik der Vergangenheit setzen, die den Fokus zu stark auf den Individualverkehr gelegt hat.

Zum 17. Bauabschnitt der A100

Klare Ablehnung: Der 17. Bauabschnitt widerspricht laut Schlüsselburg den Zielen einer nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung. Die hohen Kosten und die erheblichen Eingriffe in Wohngebiete und Natur machen dieses Projekt aus seiner Sicht unverantwortlich. Sebastian Schlüsselburg: Wie der Ex-Linke in der SPD die A100 stoppen will 🛑 weiterlesen

🚨 Verkehrskollaps droht: Bezirke warnen vor Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke

Der 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 steht kurz vor der Eröffnung – und stößt auf erhebliche Kritik. Die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Treptow-Köpenick schlagen Alarm: Sie befürchten einen Verkehrskollaps, wenn der 16. Bauabschnitt der A100 eröffnet wird, bevor der westliche Überbau der Elsenbrücke fertiggestellt ist. Trotz wiederholter Forderungen der Bezirke hat die Senatsverkehrsverwaltung bisher keine zufriedenstellenden Maßnahmen oder Konzepte vorgelegt.
Das Aktionsbündnis A100 stoppen unterstützt diese Kritik und fordert einen sofortigen Baustopp des 16. Bauabschnitts der A100 sowie der Überprüfung der Planungen.

Kritikpunkte

Die Kritik der Berliner Bezirke konzentriert sich auf folgende Punkte:

1. 🚧 Fehlende Spreequerung: Der westliche Überbau der Elsenbrücke ist essenziell für die Ableitung des Verkehrs in Richtung Friedrichshain-Kreuzberg. Ohne diese funktionsfähige Verbindung droht eine massive Überlastung des umliegenden Straßennetzes und Staus.

2. 📄 Fehlendes Verkehrskonzept: Die Bezirke bemängeln, dass bis heute keine fundierte Analyse vorliegt, wie die Verkehrsströme in der Übergangszeit geregelt werden sollen. Bereits Anfang 2024 wurde die Senatsverwaltung aufgefordert, entsprechende Konzepte vorzulegen – ohne Erfolg. Ein klares Konzept ist jedoch essenziell, um Chaos zu vermeiden.

3. 🏘️ Belastung der Anwohner: Friedrichshain-Kreuzberg sieht sich mit erheblichen Problemen konfrontiert. Ohne die volle Funktionsfähigkeit der Elsenbrücke werden Umleitungen nötig, die das umliegende Wohngebiet übermäßig belasten und die Lebensqualität der Anwohner spürbar verschlechtern könnten.

4. 🚦 Gefahr von Staus und Engpässen: In Neukölln und Treptow-Köpenick wird mit massiven Staus gerechnet. Der Planfeststellungsbeschluss fordert drei durchgängige Fahrspuren bis zur Elsenbrücke für einen reibungslosen Verkehrsfluss. Momentan sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, was zu erheblichen Engpässen führen dürfte.

5. ⏳ Unverhältnismäßige Übergangszeit: Nach aktuellem Stand wird mit einer Übergangszeit von drei bis sechs Monaten gerechnet, in der die Verkehrsinfrastruktur unvollständig ist. In dieser Zeit könnte sich das Chaos zuspitzen, da die Verkehrslasten ungleich verteilt werden.

6. ❌ Verstoß gegen den Planfeststellungsbeschluss: Die Bezirke argumentieren, dass die Eröffnung des 16. Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke nicht mit den Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses vereinbar sei, der eine durchgängige dreispurige Verkehrsführung bis zur Brücke vorsieht.

7. 🔍 Unklare Gutachtenlage: Es bleibt unklar, ob aktuelle Verkehrsgutachten existieren, die die Übergangsphase beleuchten. Die Bezirke fordern Transparenz, um die Risiken besser einschätzen zu können. Ohne belastbare Daten wird befürchtet, dass die Eröffnung unvorbereitet und mit schwerwiegenden Folgen für die Verkehrsströme erfolgt.

Analyse

🚨 Verkehrskollaps droht: Bezirke warnen vor Eröffnung des 16. A100-Bauabschnitts ohne fertige Elsenbrücke weiterlesen

🚨 Verzögerungen, Kostenexplosionen und Tunnelverlängerungen – Die Wahrheit über den 17. Bauabschnitt der A100

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag (DS 20/13988, s.u.) verdeutlicht erneut die erheblichen Unsicherheiten und problematischen Aspekte beim geplanten 17. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 nach Lichtenberg.
Hier die wichtigsten Punkte:

🚧 Unklarer Zeitplan und Verzögerungen

Die Bundesregierung konnte keinen belastbaren Fertigstellungstermin für den 17. Bauabschnitt benennen. Laut aktueller Planung soll die technische Detailplanung frühestens 2025 beginnen, gefolgt vom Planfeststellungsverfahren ab 2027. Angesichts der langen Vorlaufzeiten bleibt die Inbetriebnahme des Projekts in weiter Ferne und wirft Zweifel auf, ob das Vorhaben überhaupt im geplanten Rahmen realisierbar ist.

💰 Explodierende Kosten ohne klare Grundlage

Die geschätzten Gesamtkosten für den 16. und 17. Bauabschnitt stiegen innerhalb eines Jahres drastisch an – von 1,525 Milliarden Euro auf 1,802 Milliarden Euro. Dabei verweist die Bundesregierung lediglich auf „künftige Baupreissteigerungen“ und nicht näher spezifizierte Risiken, ohne detailliert darzustellen, wie sich die Kostensteigerungen auf die beiden Bauabschnitte verteilen. Das lässt erhebliche Zweifel an der Transparenz und Wirtschaftlichkeit des Projekts aufkommen.

🌉 Tunnel unter der Spree?

Besonders brisant ist die Aussage der Bundesregierung, dass im Rahmen der Grobplanung geprüft werde, den ohnehin geplanten Tunnel im Bereich des Ostkreuzes nach Süden zu verlängern – auch unter die Spree hindurch. Die Tunnelverlängerung würde nicht nur die Kosten weiter in die Höhe treiben, sondern auch zu neuen ökologischen und städtebaulichen Konflikten führen. Dabei wird deutlich, dass alternative Varianten, wie Brückenlösungen, in früheren Planungen zwar untersucht, jedoch nicht weiterverfolgt wurden. 🚨 Verzögerungen, Kostenexplosionen und Tunnelverlängerungen – Die Wahrheit über den 17. Bauabschnitt der A100 weiterlesen

🔊 A100 WEGBASSEN: Protestrave gegen den Ausbau der Autobahn A100 am 13.9.2024

🆕 Update: der nächste Protestrave A100 WEGBASSEN findet am Samstag, 17.5.2025 in Berlin-Treptow statt.

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Mach mit beim Protestrave 🔊 A100 WEGBASSEN gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100! Gemeinsam tanzen und demonstrieren wir für eine lebenswerte und klimagerechte Stadt.

Ort, Zeit und Demo-Route

🗓️ Datum: Freitag, 13. September 2024
🕔 Zeit: 17:00 – 21:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Markgrafendamm, Nähe Bahnhof Berlin-Ostkreuz
🚶 Route: Vom Markgrafendamm in Berlin-Friedrichhain über die Elsenbrücke bis zur geplanten Autobahn-Anschlussstelle am Treptower Park
🚴 Fahrrad-Zubringer-Demo zum Protestrave A100 WEGBASSEN, Start 15:00 Uhr vor dem Bundesverkehrsministerium, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin 🔊 A100 WEGBASSEN: Protestrave gegen den Ausbau der Autobahn A100 am 13.9.2024 weiterlesen

❤️ Rave The Planet, die Loveparade am 17.8.2024 in Berlin

🆕 Update: Die Rave The Planet Parade/ Loveparade 2025 findet am 12.7.2025 in Berlin statt.

▶ Bitte abonniere hier unseren 📩 Newsletter für aktuelle Infos 📩

💕 Komm am 17. August 2024 zur Rave The Planet Loveparade nach Berlin! Wir demonstrieren und feiern von 14:00 bis 22:00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule. Lasst uns gemeinsam Techno tanzen und ein starkes Zeichen für Frieden und die elektronische Musikkultur setzen! 🌍 Rave The Planet! 🪐

Ort und Zeit der Loveparade 2024

  • 🗓️ Datum: Samstag, 17.08.2024
  • 🕔 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
  • 📍 Ort: Straße des 17. Juni in Berlin
  • 🔁 Route: Zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule

Wir unterstützen die RaveThePlanet-Parade und sind auf dem Float des Club OST mit einem Redebeitrag zum Thema: „A100 stoppen – Schutz von Clubs & Kulturstätten“ dabei. ❤️ Rave The Planet, die Loveparade am 17.8.2024 in Berlin weiterlesen

🎨 Kreativ gegen die A100: Bastel-Workshop am 17.7.2024

Komm am Mittwoch, 17. Juli 24 zu unserem Bastelworkshop im Stadtgarten „StRAWanzerei“ und werde kreativ gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100! Gemeinsam mit dem Kiezbüro Südkiez Friedrichshain gestalten wir ab 17 Uhr ein Zine (kreatives Heft) über den Protest und die bedrohten Lieblingsorte in Berlin.

📍 Ort und Zeit:

  • 📅 Datum: Mittwoch, 17. Juli 2024
  • ⏰ Uhrzeit: 17:00 Uhr
  • 📌 Ort: Stadtgarten des Kiezprojektes „StRAWanzerei“, beim Pumptrack, Eingang RAW-Gelände, Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain, Höhe Dirschauer Straße, 

🖌 Infos zum Workshop: Bastel-Workshop gegen die A100: Kreativ gegen den Autowahn am 17.7.2024Der Workshop bietet die Möglichkeit, deine Meinung und deine Kreativität zum Ausdruck zu bringen. Egal ob du zeichnen, malen, Collagen erstellen oder einfach nur diskutieren möchtest – hier ist Raum für alle Formen des Protests. Einige Bastelmaterialien werden bereitgestellt, aber du kannst auch gerne eigene Stifte, Kleber, Scheren und alte Zeitschriften mitbringen. Wir laden dich herzlich ein, an diesem Bastel- und Malworkshop teilzunehmen.  🎨 Kreativ gegen die A100: Bastel-Workshop am 17.7.2024 weiterlesen

⚒️ Autobahn-Abrissparty auf der Breitenbachplatz-Brücke am 2.6.2024

Komm am Sonntag, dem 2. Juni 2024, zur ehemaligen Autobahn über dem Breitenbachplatz zur „Autobahn-Abrissparty“ Unter dem Motto „Rückbau statt Neubau – Stadtraum für alle“ feiern wir den Rückbau der Berliner Stadtautobahn A104 und gestalten den Platz zu einem lebendigen Treffpunkt für alle. Musik, Tanz, Workshops und mehr erwarten dich!

  • Wann: Sonntag, 2. Juni 2024
  • Uhrzeit: 16 – 20 Uhr
  • Wo: Ehemalige Autobahn über dem Breitenbachplatz
  • Zugang: Abfahrt Dillenburger Straße an der Bushaltestelle

💚 Bitte unterstütze uns mit einer Spende! 💚
❤️ Vielen Dank! ❤️

Der Abriss der Autobahnbrücke steht bevor – jetzt die Chance ergreifen! ⚒️ Autobahn-Abrissparty auf der Breitenbachplatz-Brücke am 2.6.2024 weiterlesen

🏘️ Demo gegen Mietenwahnsinn am 1.6.2024 in Berlin am Potsdamer Platz

Am 1. Juni 2024 um 14 Uhr findet eine große Demonstration am Potsdamer Platz statt. Wir protestieren gegen die steigenden Mieten, die Verdrängung und die Wohnungsnot in Berlin. Gemeinsam fordern wir bezahlbaren Wohnraum für alle.

🏘️ Demo gegen Mietenwahnsinn am 1.6.2024 in Berlin am Potsdamer Platz weiterlesen

📢 Demo auf der A100: Klimaschutz statt Autobahn! A100 stoppen! am 21.4.2024

💚 Mach mit und demonstriere am Sonntag, 21. April um 14.00 Uhr auf der Berliner Stadtautobahn gegen den Ausbau der A100 und zeig deine Stimme für eine lebenswerte Zukunft und für eine menschengerechte Verkehrswende. 🏃🚶🏻‍♂️👨🏻👩🏻👦🏻👦🏻👨‍🦽🐈 Sei dabei! 

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Wann: Sonntag, 21. April um 14:00 Uhr
Wo: A100-Auffahrt Tempelhofer Damm (am S-Bahnhof Berlin-Tempelhof)

Der Verlauf der Demonstration:

  • Start: A100-Auffahrt Tempelhofer Damm (am S+U-Bahnhof Tempelhof)
  • Demoroute: Auf der A100 bis Ausfahrt Oberlandstraße, Oberlandstraße, Silbersteinstraße, S+U-Bahnhof Hermannstraße 
  • Ende: S+U-Bahnhof Hermannstraße 

Die Demo ist angemeldet. Komm vorbei und bring deine Freunde mit! Gemeinsam können wir etwas bewegen 📢 Demo auf der A100: Klimaschutz statt Autobahn! A100 stoppen! am 21.4.2024 weiterlesen